Die, die kämpfen haben schon verloren

Blind Blood

Es geht nicht mehr darum was genau Du tust. Du musst nicht deine eine Bestimmung finden oder herausfinden wer du bist oder sein willst. Denn alles ist bereits in Dir und alles was Du brauchst, um das zu geben, was du geben willst, hast Du bereits.

Wenn Du spricht, wenn du kreierst, dann Frage Dich aus welcher Motivation tust Du es? Bist du dabei in bedingungsloser Liebe. Möchtest du dich nur mitteilen, oder hast du eine Absicht, möchtest Du überzeugen und wenn du überzeugen willst, kannst du dir sicher sein dass Deine Überzeugung gut ist, oder hast du nur Machtmotive. Willst du jemanden untermauern, willst Du nur besser sein als Dein Gegenüber, Recht behalten, Dich als guten Menschen oder gar guten Bürger in der Gesellschaft etablieren? Es gibt zwei Arten von Macht- die eine ist konstruktiv, eine kreative Macht, die die guten Einfluss ausüben möchte und die andere destruktiv.

In unserer Gesellschaft geht es noch viel darum, den anderen zu überbieten, nicht sich der Scham des unterworfenen auszusetzten. Das ist etwas, dass uns lange anerzogen wurde. Dieses Konkurrenzdenken ist so fest in unseren Köpfen und nur sehr schwer ins Bewusstsein zu holen. Die sozialen Medien fördern natürlich den ständigen Vergleich und lassen uns leicht davon ablenken, was unsere eigenen Schätze und Gaben für die Menschen sind. Wir haben es nicht anders gelernt. In der Schule, bereits im Kindergarten und unsere Eltern trugen sicher durch Erziehung auch einen Teil dazu bei, dass wir glauben uns behaupten zu müssen. Denn schließlich ist unsere Gesellschaft auch davon geprägt gewesen, dass man es nur schwer hatte, wenn man nicht auf der Welle des ständigen Kampfes und immer weiter nach oben zu wollen mitgeschwommen ist.

Vielleicht ist es auch natürlich sich zu vergleichen und ab und an Neid zu empfinden, aber müssen wir deshalb uns selbst gleich schlechter oder besser fühlen als der andere? Es kann helfen sich gegenseitig als Inspiration zu betrachten und nicht als Gegner….

 

 

WIR ZEIGEN UNS VERLETZLICH

Unser Planet ist fragil

Genau wie Du auch.

Es ist an der Zeit unsere Ego- Wünsche Hinter uns zu lassen.

Immer nur mehr Geld.

Macht und besser sein wollen-

Nur kämpfen, „denn wer nicht kämpft hat schon verloren“.

Niemand traut und glaubt einander in einer Welt,

in der es nur sich zu behaupten zählt.

Den anderen zu enthaupten,

nur um sich selbst nicht zu schämen

Wir sollten und in Grund und Boden schämen!

 

Feuer, Blut und Waffen –

Gier und noch mehr besitzen.

Nur haben, haben, haben…

Alle wollen den Anderen nur für sich benutzen.

Das scheint normal,

Es ist eine Qual.

Niemand will das und alle machen’s.

 

Bis wir verstehen, wenn wir so weiter machen,

werden immer mehr Menschen den Planeten verlassen.

Die Erde trägt uns nur so weit, wie wir mit ihr gehen

Und nicht gegen sie.

 

Bild: „Blind Blood“, 2016

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